«psyche unplugged»: Der Psychiatrie-Podcast

Psychische Erkrankungen können jede:n treffen. Die Auswirkungen für Betroffene und deren Umfeld sind einschneidend, die Stigmatisierung in der Gesellschaft leider immer noch hoch. Mit dem Podcast «psyche unplugged» klären wir auf, schaffen Verständnis und wirken Tabus entgegen.

Unsere Fachexpert:innen nehmen uns mit in die Welt der Psyche. Sie beantworten Fragen, erläutern Hintergründe und geben wertvolle Tipps im Umgang mit psychischen Krankheiten.

Jetzt überall hören, wo’s Podcasts gibt.

«psyche unplugged»: Der Psychiatrie-Podcast

Neueste Episoden

«psyche unplugged»: Brain Health: Warum wir umdenken müssen

«psyche unplugged»: Brain Health: Warum wir umdenken müssen

50m 56s

Neurologie und Psychiatrie wurden lange als getrennte Disziplinen betrachtet – obwohl sie sich mit ein und demselben Organ beschäftigen: unserem Gehirn. In dieser Folge von «psyche unplugged» werfen wir einen neuen, ganzheitlichen Blick auf Brain Health und zeigen, warum diese Trennung zunehmend überholt ist.

Aktuelle Forschung macht deutlich, dass neurologische und psychiatrische Erkrankungen oft gemeinsame Ursprünge haben, teilweise bereits in frühen Entwicklungsphasen. Faktoren wie Genetik, Umwelt, Lebensstil und soziale Einflüsse greifen ineinander und beeinflussen die Gesundheit unseres Gehirns auf vielfältige Weise. Auch biologische Mechanismen wie Entzündungen oder neurochemische Prozesse spielen bei unterschiedlichen Krankheitsbildern eine zentrale Rolle.

Moderator David Staudenmann spricht...

«psyche unplugged»: Die vielen Gesichter einer Psychose

«psyche unplugged»: Die vielen Gesichter einer Psychose

55m 23s

Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Rückzug: in dieser Folge widmen wir uns dem Thema Psychosen. Was sie sind, wie sie sich äussern, wie man sie behandeln kann. Stefanie Rytz und PD Dr. med. Christian Mikutta ordnen ein, wie Betroffene und ihr Umfeld Symptome erkennen können, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wo auch Angehörige Unterstützung finden.

Sie erklären Faktoren und Ausprägungen, sprechen über erste Anzeichen, Forschungsansätze und Therapiekonzepte und thematisieren die wichtige Einbindung des Umfeldes einer betroffenen Person.

In der Privatklinik Meiringen ist die Einbindung von Angehörigen ein wichtiger Bestandteil des Behandlungskonzeptes. Haben Sie Fragen zu psychischen Erkrankungen oder sind auf der Suche nach...

«psyche unplugged»: Neurodiversität – Zwischen Diagnose, Identität und Potenzial

«psyche unplugged»: Neurodiversität – Zwischen Diagnose, Identität und Potenzial

51m 17s

Neurodiversität beschreibt die natürliche Vielfalt neurologischer Unterschiede – von ADHS über Autismus bis hin zu individuellen Denk- und Wahrnehmungsstilen. In dieser Folge sprechen Moderator David Staudenmann und Dr. med. Stephan Kupferschmid darüber, was Neurodiversität bedeutet, wie sich das Verständnis von Diagnosen im Spannungsfeld zwischen medizinischem und biopsychosozialem Modell verändert hat und warum das Thema heute so präsent ist.

Anhand von Alltagsbeispielen beleuchten sie Herausforderungen, Ressourcen und Missverständnisse, diskutieren den Weg zur Diagnose sowie therapeutische Möglichkeiten und werfen einen differenzierten Blick auf Stärken, Potenziale und gesellschaftliche Verantwortung.

«psyche unplugged»: Fortschritt durch Innovation: Forschung in der Privatklinik Meiringen

«psyche unplugged»: Fortschritt durch Innovation: Forschung in der Privatklinik Meiringen

34m 38s

Die Forschung ist ein zentrales Element der Privatklinik Meiringen. Sie verfolgt das Ziel, psychische Gesundheit durch innovative, kliniknahe Wissenschaft nachhaltig zu verbessern. Mittendrin: Unser Ärztlicher Direktor, Prof. Dr. med. Thomas J. Müller. Seine Forschung in Bezug auf das Klima und die Auswirkung auf die Psyche erstaunen nicht, wenn er erzählt, er wollte ursprünglich Meteorologe werden.

Erfahren Sie in dieser Folge, welche Auswirkungen Hitze auf unsere psychische Verfassung hat, wie Forschung die Suizidrate senkt, den Alltag von Patientinnen und Patienten evidenzbasiert verbessert und wie aus dem Bubentraum Meteorologe zu werden, eine Karriere in der Psychiatrie wurde.